Brustvergrößerung mit Eigenfett: Ablauf und Methoden

Brustvergrößerung mit Eigenfett

Die Brustvergrößerung mit Eigenfett hat sich in den letzten Jahren gegenüber früheren Verfahren deutlich verändert. Was sich nicht geändert hat, ist die Tatsache, dass es sich grundsätzlich um einen Kombinationseingriff mit einer Fettabsaugung handelt. Für sehr schlanke Patientinnen, deren Unterhautfettgewebe auch in den übrigen Körperregionen nur schwach ausgebildet ist, bleibt damit eine Brustvergrößerung mit bewährter Implantattechnik weiter die Methode der Wahl. Alle anderen können bis zu einem gewissen Grad durch die Brustvergrößerung eine 2-in-1-Operation erhoffen, bei der zwei als kritisch empfundene Körperprobleme, ungewünschte Fettpölsterchen und eine als zu gering empfundene Oberweite, beseitigt werden.

Frühestens 14 Tage nach Ihrem Beratungsgespräch können Sie den geplanten Operationstermin ansetzen. Im ersten Schritt wird Ihr Chirurg am Areal der Fettabsaugung den Verlauf der gleichzeitig modellierenden Absaugungen einzeichnen. Je nach Entnahmeregion am Bauch, den Oberschenkeln, dem Gesäß oder einer anderen ausreichend gepolsterten Körperregion kann die Fettabsaugung auch größer ausfallen als dies für die reine Materialgewinnung Ihrer Brustvergrößerung notwendig wäre. In solchen Fällen können Sie statt einer lokalen eine allgemeine Anästhesie vereinbaren.

Nach dem Absaugen wird nach neuesten Verfahren das gewonnene Fett unter Verwendung von Stammzellen aufbereitet. Die Stammzellentechnik entspricht dem aktuellen Entwicklungsstand der Brustvergrößerung, ist jedoch wegen möglicher Nebenwirkungen stark im Gespräch. Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass das neue Verfahren ein besseres Anwachsen der verpflanzten Fettzellen bewirken kann.

Das Einspritzen des aufbereiteten Fettgewebes unter die Brustdrüsen kann schon am Folgetag der Entnahme erfolgen. Bei normalem Operationsverlauf und komplikationsloser Heilung wächst das eingebrachte Gewebe an und führt zu einer dauerhaften und natürlich wirkenden Vergrößerung der Oberweite. Wenn Sie es eiliger haben und es Ihnen nichts ausmacht, dass ein größerer Teil des eingebrachten Eigenfetts wieder aus dem Operationsfeld abgebaut wird, können Sie alternativ beide Eingriffe ohne zwischengeschaltete Aufbereitung am selben Tag durchführen lassen.

In der Regel muss bei der Brustvergrößerung mit Eigenfett immer mit einer nachträglichen Reduktion des nach der Korrektur erreichten Volumens gerechnet werden, da auch die sorgfältige Aufbereitung der Fettzellen keine Garantie für ein Anwachsen bedeutet. Eine Möglichkeit, einer Folgeoperation zu begegnen, ist eine anfänglich leichte Überkorrektur.

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